10th Berlin Biennale for Contemporary Art 9.6.–9.9.2018

3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

14.2.–18.4.2004

Künstlerische Leiterin: Ute Meta Bauer

 

Die 3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst unter der Leitung von Ute Meta Bauer präsentierte in den KW Institute for Contemporary Art und erstmalig im Martin-Gropius-Bau 50 Positionen zeitgenössischer Kunst sowie 35 filmische Arbeiten im Kino Arsenal.

 

Zentrales Anliegen der 3. Berlin Biennale war es, eine Verbindung zwischen lokalen Akteuren der Kunst- und Wissensproduktionen zu ermöglichen und so einen temporären, gemeinsamen Diskurs zu schaffen. Die künstlerische Auswahl der beteiligten AutorInnen, FilmemacherInnen, KulturproduzentInnen und KünstlerInnen traf Ute Meta Bauer vor dem Hintergrund der strukturellen Veränderungen, die die Stadt ca. 20 Jahre nach dem Ende des Ost-West-Konflikts erfahren hat. Berlin diente dabei als Referenzrahmen für die Präsentation eines breit angelegten, internationalen Spektrums an bildender Kunst, architektonischen, filmischen, performativen, sonischen und urbanen Inszenierungen. Darüber hinaus spiegelte die Ausstellung die Reflexion des Standortes, die spezifische Topographie der Stadt Berlin und das Verhältnis zu ähnlichen Bedingungen in anderen europäischen Metropolen.

 

Die fünf Themenschwerpunkte – genannt „Hubs“ – zu MIGRATION, URBANE KONDITIONEN, SONISCHE LANDSCHAFTEN, MODEN UND SZENEN und ANDERES KINO, die größtenteils vor Ort erarbeitet wurden, stellten direkte Bezüge zum Ausstellungsort Berlin her.

 

Erstmalig wurde dreimal wöchentlich im Kino Arsenal am Potsdamer Platz ein umfangreiches Filmprogramm gezeigt. Neben Podiumsdiskussionen in den KW Institute for Contemporary gab es zahlreiche Kooperationen mit anderen Berliner Kulturinstitutionen wie der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Künstlerhaus Bethanien, MaerzMusik, den Berliner Festspielen und der Schaubühne am Lehniner Platz. Ein weiteres Novum war die institutionelle Partnerschaft mit den Freunden der Deutschen Kinemathek und dem temporären Radioprojekt reboot.fm, das einmal wöchentlich eine Sendung zur 3. Berlin Biennale sendete.

 

Ihren Abschluss fand die 3. Berlin Biennale in der dreitägigen Veranstaltung Performance Jam mit Soundperformances, Konzerten, Lesungen und Modenschauen am letzten Ausstellungswochenende.

Künstlerische Leiterin der 3. Berlin Biennale

Ute Meta Bauer

 

 

Hubs

MIGRATION

Hito Steyerl

 

URBANE KONDITIONEN

Jesko Fezer, Axel John Wieder

 

SONISCHE LANDSCHAFTEN

The Sonic Team: Ute Meta Bauer, Sonja Eismann, Christiane Erharter, Max Freudenschuß, Renate Wagner

 

MODEN UND SZENEN

Regina Möller

 

ANDERES KINO

Mark Nash

 

 

Grafische Gestaltung

novamondo

 

Ute Meta Bauer

Ute Meta Bauer, Künstlerische Leiterin der 3. Berlin Biennale. Foto: Anita Back, 2004

Ute Meta Bauer im Katalog der 3. Berlin Biennale

Die Heterogenität Berlins, wie sie aus dem Mythos der Vergangenheit, der alternativen, subkulturellen und kulturkritischen Praxis der achtziger und beginnenden neunziger Jahre sowie den politisch und ökonomisch motivierten Neudefinition und Verschiebungen durch die Rolle als „neue“ Hauptstadt und Kulturmetropole resultiert, ist der Referenzrahmen der 3. berlin biennale. [...]Mehr >

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