Gabi Ngcobo zur Kuratorin der 10. Berlin Biennale berufen

Posted on: Mai 4th, 2017 by Friederike Dietrich
Gabi Ngcobo

GABI NGCOBO ZUR KURATORIN DER 10. BERLIN BIENNALE BERUFEN

 

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, von der Kulturstiftung des Bundes seit ihrer vierten Ausgabe als „kulturelle Spitzeneinrichtung“ gefördert, freut sich, die Berufung von Gabi Ngcobo als Kuratorin der kommenden 10. Berlin Biennale bekannt zu geben.

 

Seit den frühen 2000er Jahren arbeitet Gabi Ngcobo in kollaborativen künstlerischen, kuratorischen und edukativen Projekten in Südafrika und auf internationaler Ebene. Sie ist Gründungsmitglied der zwei in Johannesburg ansässigen kollektiven Plattformen NGO – Nothing Gets Organised und Center for Historical Reenactments (CHR, 2010–14). NGO befasst sich mit Prozessen der Selbstorganisation abseits festgelegter Strukturen, Eindeutigkeiten, Kontexte oder Formate. Das CHR untersuchte mit Blick auf aktuelle Themen, wie historische Vermächtnisse in der zeitgenössischen Kunst aufgegriffen und verarbeitet werden.

 

Kürzlich hat Ngcobo die 32. Bienal de São Paulo mitkuratiert, die aktuell im Ciccillo Matarazzo Pavilion in São Paulo, BR, zu sehen ist, sowie A Labour of Love, 2015, im Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main, DE. Sie war für die Iziko South African National Gallery in Kapstadt, SA, sowie für die Cape Africa Platform tätig, wo sie 2007 die Cape07 Biennale in Kapstadt, SA, ko-kuratierte. In der Vergangenheit arbeitete sie mit diversen Institutionen, darunter Centro Atlantico de Arte Moderno (CAAM), Las Palmas de Gran Canaria, ES; Durban Art Gallery, SA; Joburg Art Fair, Johannesburg, SA; Johannesburg Workshop in Theory and Criticism (JWTC), SA; LUMA/Westbau, Pool, Zürich, CH; New Museum, Museum as Hub, New York, US; und Raw Material Company, Dakar, SN. Seit 2011 unterrichtet sie an der Wits School of Arts der University of Witswatersrand, SA. Ihre Texte wurden in diversen Katalogen, Büchern und Magazinen veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet aktuell in Johannesburg, ZA, und São Paulo, BR, und wird im Rahmen der Vorbereitungen für die 10. Berlin Biennale nach Berlin ziehen.

 

Die Wege von Gabi Ngcobo und der Berlin Biennale haben sich bereits in der Vergangenheit gekreuzt: 2008 nahm sie an der zweiten Ausgabe des Young Curators Workshop Eyes Wide Open anlässlich der 5. Berlin Biennale teil und 2014 präsentierte das Center for Historical Reenactments sein Projekt Digging Our Own Graves 101 im Rahmen der 8. Berlin Biennale.

 

Mit der Wahl von Gabi Ngcobo verfolgt die Berlin Biennale auch künftig ihren Anspruch, eine experimentelle Plattform zur Untersuchung und Erweiterung des Ausstellungsformates und des kuratorischen Programms zu sein und sich mit gegenwärtigen globalen Diskursen und Entwicklungen auch mit Blick auf Berlin als lokaler Referenz auseinanderzusetzen.

 

Die KuratorInnen der vergangenen Ausgaben waren:

1. Berlin Biennale (1998): Klaus Biesenbach mit Nancy Spector und Hans Ulrich Obrist

2. Berlin Biennale (2001): Saskia Bos

3. Berlin Biennale (2004): Ute Meta Bauer

4. Berlin Biennale (2006): Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick

5. Berlin Biennale (2008): Adam Szymczyk und Elena Filipovic

6. Berlin Biennale (2010): Kathrin Rhomberg

7. Berlin Biennale (2012): Artur Żmijewski zusammen mit den assoziierten KuratorInnen Voina und Joanna Warsza

8. Berlin Biennale (2014): Juan A. Gaitán

9. Berlin Biennale (2016): DIS (Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso, David Toro)

 

Das Auswahlkomitee für die Kuratorenschaft der 10. Berlin Biennale bestand aus Krist Gruijthuijsen, KW Institute for Contemporary Art, Berlin, DE; Vasif Kortun, SALT, Istanbul/Ankara, TR; Victoria Noorthoorn, Museo de Arte Moderno de Buenos Aires, AR; Willem de Rooij, Frankfurt/Berlin, DE; Polly Staple, Chisenhale Gallery, London, GB; und Philip Tinari, Ullens Center for Contemporary Art, Peking, CN.

 

Um ihrem kontinuierlichen Wachstum und ihrer Professionalisierung Rechnung zu tragen, hat sich die Berlin Biennale parallel zu ihrem 20-jährigen Jubiläum und im Rahmen einer Umstrukturierung neu aufgestellt. Bisher war Gabriele Horn als Direktorin sowohl für die Berlin Biennale als auch für die KW Institute for Contemporary Art tätig. Seit Juli dieses Jahres arbeiten diese beiden Institutionen als separate Geschäftsbereiche unter dem Dach des KUNST-WERKE BERLIN e. V. Dies ermöglicht Gabriele Horn – nunmehr ausschließlich als Direktorin der Berlin Biennale –, gemeinsam mit ihrem Team zum einen die Institution weiter zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten und sich zum anderen auf die Vorbereitungen der kommenden Ausgabe und deren Begleitveranstaltungen zu konzentrieren.

Biografien des kuratorischen Teams

Posted on: April 28th, 2017 by Friederike Dietrich

das KURatORISCHE Team der 10. berlin biennale

 

MOSES SERUBIRI

Moses Serubiri ist freier Autor und Kurator in Kampala, UG. Er ist interessiert an übergeordneten Narrativen und wissenschaftlichen Vorgehensweisen, die über die Kunst hinausgehen. In dem Band How Institutions Think, herausgegeben von MIT Press, erscheint in Kürze ein Kapitel von Serubiri über das Uganda Museum. Unlängst war er Mitglied des Auswahlkommittees für die diesjährige Cape Town Art Fair in Kapstadt, ZA. 2014 kokuratierte er mit einem Team, beraten von Gabi Ngcobo, das Kampala Contemporary Art Festival (KLA ART). 2013 organisierte Serubiri die Radiodokumentation A History of Kadongo Kamu über die Geschichte von Musikaufnahmen in Uganda. Außerdem gab er das Onlinemagazin START – A Journal of Arts and Culture in East Africa heraus. 2011 schrieb Serubiri Kritiken für The New Vision, eine der führenden Tageszeitungen Ugandas. 2015 erhielt er ein Stipendium der Universität Bayreuth, DE, als Stadtschreiber. Er ist Alumni der Àsìkò International Art School am Centre for Contemporary Art in Lagos, NG. Seine Texte erscheinen in The Trans-African, in der Frieze, im Manifesta Journal sowie in der Chimurenga Chronic.

 

 

NOMADUMA ROSA MASILELA

Nomaduma Rosa Masilela ist eine in New York, US, lebende Autorin, Historikerin und Künstlerin. Derzeit beendet sie ihre Promotion in Kunstgeschichte an der Columbia University in New York. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit Kunst im öffentlichen Raum und Performancekunst der 1980er Jahre in Dakar, SN. Masilelas Interessen im Kunstbereich liegen in unterrepräsentierten Aspekten von Geschichtsschreibung, kollektivem Arbeiten und damit verbundenen Strategien sowie den Ambivalenzen im Spannungsfeld von Öffentlichem und Privatem. Sie hat Stipendien und Preise unter anderem von der Ford Foundation, der SSRC Mellon Foundation und der Columbia University erhalten. Masilela leitete einen Einführungskurs in Kunstgeschichte an der Columbia University, hat für The Kitchen und das Brooklyn Museum, beide in New York, gearbeitet sowie bei Dak’art, der Biennale von Dakar, 2006 und 2009 deren Generalsekretär assistiert. Zuletzt hatte sie eine einjährige Forschungsstelle am Museum of Modern Art in New York inne. Sie veröffentlichte Texte in diversen Büchern und Magazinen, darunter in der Publikation DON’T/PANIC, die 2011 eine gleichnamige, von Gabi Ngcobo kuratierte Ausstellung begleitete.

 

 

THIAGO DE PAULA SOUZA

Thiago de Paula Souza lebt und arbeitet in São Paulo, BR, wo er von 2014 bis 2016 als Pädagoge am Museu AfroBrasil tätig war. 2016 ko-kuratierte er die Ausstellung Weiterleben – In anderen Worten über Leben? an der Akademie der bildenden Künste Wien, AU. Bei der 32. Bienal de São Paulo war de Paula Souza Teammitglied der Accra Study Days, die von Gabi Ngcobo als Teil des öffentlichen Programms organisiert wurden, sowie des Oficina de Imaginação Política („politischer Imaginationsworkshop“). Er arbeitete mit lanchonete.org zusammen, einer von Künstlerinnen und Künstlern betriebenen kulturellen Plattform, die sich ausgehend von São Paulo mit dem Alltagsleben und progressiven Aktionen in heutigen Städten auseinandersetzte. Außerdem war er einer der MitbegründerInnen von We Cannot Build What We Cannot First Imagine (WCB WCFI), einer visionären Plattform, die Arbeiten und Perspektiven von durch Rassifizierung diskriminierten KünstlerInnen und TheoretikerInnen versammelt. Derzeit forscht de Paula Souza zu Darstellungen von Kunst aus Südamerika und der afrikanischen Disapora im deutschsprachigen Kontext. Diese Forschungen wird er in Kürze auch auf nicht-westliche Zusammenhänge ausdehnen und untersuchen, wie künstlerische Gemeinschaften sich mit der Dekonstruktion hegemonieller Lesarten von Geschichte auseinandersetzen.

 

 

YVETTE MUTUMBA

Yvette Mutumba ist Mitbegründerin und Chefredakteurin des Kunstmagazins Contemporary And (C&). Von 2012 bis 2016 war sie als Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, DE, tätig. Hier ko-kuratierte sie die Ausstellungen WARE & WISSEN (or the stories you wouldn’t tell a stranger) (2014–15), El Hadji Sy: Painting, Performance, Politics (2015) und A Labour of Love (2015–16, mit Gabi Ngcobo). 2016 ko-kuratierte sie Focus: African Perspectives der Armory Show in New York, US. Mutumba studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, DE, und promovierte am Birkbeck, University of London, GB. Als Autorin und Herausgeberin hat sie zahlreiche Texte und Bücher zu zeitgenössischer Kunst aus afrikanischen Perspektiven sowie zu globaler Kunstgeschichte veröffentlicht. Ihre neueste Publikation I am built inside you, herausgegeben vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und C&, ist im April 2017 bei Sternberg Press erschienen.

 

 

der Grafikdesigner der 10. Berlin Biennale

Maziyar Pahlevan

Maziyar Pahlevan ist freier Grafikdesigner und Autor und lebt derzeit in New York, US. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf künstlerische und musikalische Projekte, zu denen auch seine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Other People gehört, einem Ton-, Bild- und Datenarchiv in den USA. Zu seinen letzten Arbeiten gehörte die Publikation Network, 2017 herausgegeben von Other People und Printed Matter Inc. Bevor er in die USA zog, lebte er in Berlin, DE, wo er zusammen mit Gabi Ngcobo die Zeitung Digging Our Own Graves, designte, die vom Center for Historical Reenactments im Rahmen der 8. Berlin Biennale 2014 herausgegeben wurde. 2012 erhielt er seinen BA an der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten in Den Haag, NL, und 2016 seinen MFA an der Yale University in New Haven, US.

Geschützt: Pressebilder 9. Berlin Biennale

Posted on: Februar 11th, 2015 by admin

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DIS zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst berufen

Posted on: September 30th, 2014 by admin
DIS

DIS, Foto: Sabine Reitmaier

DIS zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst berufen

 

Die KW Institute for Contemporary Art, Veranstalter der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, freuen sich, die Berufung des New Yorker Kollektivs DIS mit den Mitgliedern Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale bekannt zu geben. Die 9. Berlin Biennale findet vom 4. Juni bis 18. September 2016 statt.

 

Die kulturellen Interventionen von DIS bespielen eine große Spannbreite unterschiedlicher Medien und Plattformen, von ortsspezifischen Museums- und Galerieausstellungen wie CO-WORKERS – Network as Artist (2015, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris), Ocean of Images: New Photography 2015 (The Museum of Modern Art, New York, US), DIS Image Studio (2013, The Suzanne Geiss Company, New York, US), ProBio im Rahmen von EXPO 1: New York (2013, MoMA PS1, New York, US) oder Dressing the Screen (2012, für den British Council, UCCA, Peking) bis hin zu fortlaufenden Online-Projekten. Unter diesen ist besonders DIS Magazine hervorzuheben, eine virtuelle Plattform, die sich mit Kunst, Mode, Musik und Kultur beschäftigt sowie neue kreative Praktiken gestaltet und unterstützt. Jüngste Projekte beinhalten DISimages, 2013, eine professionell arbeitende Bildagentur, die Künstlerinnen und Künstler anwirbt, Bilder für den privaten und kommerziellen Nutzen zu produzieren, sowie DISown, ein Einzelhandelsunternehmen mit dem Ziel, kreative Wirtschaftsbereiche zu erweitern. Durchgängig erforschen DIS in allen ihren Arbeiten die Spannungsfelder zwischen Populärkultur und institutioneller Kritik, indem sie ihre Projekte im Internet zur Verfügung stellen – dem öffentlichsten und demokratischsten aller Foren.

 

Seit der ersten Ausgabe 1998 hat sich die Berlin Biennale zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst entwickelt. Sie ist geprägt von den verschiedenen Konzepten der ernannten Kuratorinnen und Kuratoren, die aufgefordert sind, in einen Dialog mit der Stadt Berlin, ihrer Öffentlichkeit, den Kunstinteressierten sowie auch mit den Künstlerinnen und Künstlern zu treten. Die acht bisherigen Ausgaben der Berlin Biennale haben eine Vielzahl von Ausstellungsformaten untersucht und unterschiedliche kuratorische Ansichten vorgestellt.

 

Bisherige Kuratorinnen und Kuratoren waren:

 

1. Berlin Biennale (1998): Klaus Biesenbach mit Nancy Spector und Hans Ulrich Obrist

2. Berlin Biennale (2001): Saskia Bos

3. Berlin Biennale (2004): Ute Meta Bauer

4. Berlin Biennale (2006): Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick

5. Berlin Biennale (2008): Adam Szymczyk und Elena Filipovic

6. Berlin Biennale (2010): Kathrin Rhomberg

7. Berlin Biennale (2012): Artur Żmijewski zusammen mit den assoziierten KuratorInnen Voina und Joanna Warsza

8. Berlin Biennale (2014): Juan A. Gaitán

 

Das Auswahlkomitee für die Kuratorenschaft der 9. Berlin Biennale bestand aus Elvira Dyangani Ose (Dozentin, Department of Visual Cultures, Goldsmiths, University of London), Fulya Erdemci (Kuratorin, Istanbul, TR), Susanne Gaensheimer (Direktorin, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, DE), Edi Muka (Kurator, Public Art Agency Schweden, Stockholm), María Inés Rodríguez (Direktorin, CAPC musée d'art contemporain, Bordeaux, FR), Ali Subotnick (Kuratorin, Hammer Museum, Los Angeles, US) und Philip Tinari (Direktor, Ullens Center for Contemporary Art, Peking).

 

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird seit ihrer vierten Ausgabe als „kulturelle Spitzeneinrichtung“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Im Dezember 2013 hat sich der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes dafür entschieden, die 9. und 10. Ausgabe der Berlin Biennale mit jeweils 2,5 Millionen Euro zu fördern und garantiert damit die Planungssicherheit, die es dem Veranstalter der Berlin Biennale erlaubt, sich in grundsätzlicher Art und Weise auf inhaltliche Aspekte zu konzentrieren.

 

 

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird organisiert durch die KW Institute for Contemporary Art und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

 

Die BMW Group ist Corporate Partner der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst.

 

 

Juan A. Gaitán im Katalog der 8. Berlin Biennale

Posted on: August 18th, 2014 by admin

Juan A. Gaitán im Katalog der 8. Berlin Biennale

 

Im gesamten Prozess der Ausarbeitung dieser 8. Berlin Biennale  für zeitgenössische Kunst war es mir wichtig, dass die kuratorische  Annäherung an Berlin eine tastende, vorsichtige bleibt, dass ich  hinhöre und hinsehe auf das, was sich in der Stadt abspielt, bevor  ich meine Vermutungen bestätigt (oder widerlegt) finde. Während  früherer Besuche und in der Zeit meines Aufenthaltes als Kurator der  Berlin Biennale konnte ich beobachten, wie sich die Stadt in eine  ziemlich interessante Richtung entwickelte. Es war spannend für mich  zu sehen, was aus ihr geworden ist, und ich begann mich zu fragen,  inwieweit ihre Entwicklung eine umfassendere Tendenz in aller  Welt widerspiegelt, Geschichte zu bemühen, um die Hegemonie  bestimmter vorherrschender Erzählungen zu verfestigen.


Dafür musste ich mich nicht allzu weit aus meinem „Zuhause“  wagen – das heißt aus meinem derzeitigen Zuhause im Gebäudekomplex  in Berlin-Mitte, der die KW Institute for Contemporary Art  beherbergt. Ein Beispiel: Auf der Museumsinsel entsteht zurzeit das  Humboldt-Forum, an dem einmal Nachbildungen von drei der ursprünglichen  Schlossfassaden und der Schlosskuppel zu sehen sein werden.  Nach einer offiziellen Verlautbarung hat eine „internationale Expertenkommission  Historische Mitte Berlin“ dieses Vorhaben empfohlen.  Sie war der Auffassung, dass mit der Wiederherstellung der Fassaden  „alle umliegenden historischen Gebäude ihre maßstäblichen und inhaltlichen  Bezugspunkte wieder zurück“ erhalten. Das Humboldt- Forum wird am östlichen Ausläufer des prächtigen, baumbestandenen Boulevards  Unter den Linden gebaut, einem Produkt der preußischen Stadtplanung  aus neoklassizistischer Zeit. Entsprechend liegt dem Drang zur  Rekonstruktion unübersehbar der Wunsch zugrunde, nicht nur einzelne  Gebäude, sondern die Stadt insgesamt in ein Denkmal, ein Artefakt zu  verwandeln. Demgegenüber steht eine zeitgenössische Architektur, die  sich seit dem Fall der Berliner Mauer in Gegenden wie dem Potsdamer  Platz konzentriert. Ihre wichtigste Aufgabe bestand anscheinend darin,  die Stadt in die Post-Beschleunigung des 21. Jahrhunderts zu katapultieren  und ebenso eilig die Traumata des 20. zu begraben.


Doch Berlin ist nur ein Ausgangspunkt, ein Beispiel für die allgemeine  Tendenz, die Geschichte in den Mittelpunkt zu rücken und sich damit  vom vergangenen Jahrhundert loszusagen. Diese Distanzierung ist  vielleicht in erster Linie eine ästhetische und entspringt dem Wunsch  nach Beseitigung der Architektur des 20. Jahrhunderts, die dann  entweder durch getarnte Konzernbauten oder Rekonstruktionen historischer  beziehungsweise historisch aussehender Architektur ersetzt  wird. Auch in dieser ästhetischen Leugnung äußert sich jedoch die  gegenwärtige globale Krise des Nationalstaats, der sich in seinem neoliberalen  Gewand von einigen der bedeutendsten, wenngleich unvollendeten  Projekte des 20. Jahrhunderts abgewendet hat: vom Versuch,  Staatsangehörigkeit und Bürgerrechte offener und aufnahmefähiger  zu verfassen; von einem Städtebau mit gesellschaftlicher Verantwortung;  von einem Bauen für und durch das Volk, um eine prägnante These  des bedeutenden Architekten Yona Friedman wiederaufzunehmen.

 

Natürlich kann eine Biennale solchen Anliegen nur in Teilen gerecht  werden. Doch ich bin überzeugt, dass sie hier als Teil der fortdauernden  Auseinandersetzung mit der Stadt wahrgenommen werden  müssen. Daher waren sie auch wesentlich für die Formulierung der  Kartografie dieser 8. Berlin Biennale. Sie kommen programmatisch  in der Auswahl der Veranstaltungsorte zum Ausdruck. Zwei davon –  die Museen Dahlem – Staatliche Museen zu Berlin und das Haus am  Waldsee in unmittelbarer Zehlendorfer Nachbarschaft – befinden  sich im Westen. Der dritte Schauplatz sind naturgemäß die KW, traditionell  der Hauptort der Berlin Biennale, der diesmal mit den beiden  anderen um den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit konkurrieren muss.  Die Ausstellung als solche wurde über diese Kartografie gelegt und unsere Hoffnung ist, dass jeder dieser Orte einen jeweils eigenen  Bezug zwischen der zeitgenössischen Kunst und ihrer Umgebung  entfaltet. Im Haus am Waldsee sollen die ausgestellten Werke auf die  ursprüngliche Funktion des Hauses als Privatvilla hinweisen. Sie laden  die BesucherInnen ein, sich auf das nach wie vor wirksame Verhältnis  dieses Ortes zu seiner Umgebung einzulassen, ihn als Allegorie der  Unzeitgemäßheit romantischer Landschaft wahrzunehmen. In Dahlem  ermutigt die fragmentarische Verteilung der Installationen neben den  bestehenden Sammlungen des Ethnologischen Museums und des  Museums für Asiatische Kunst die Besucherinnen und Besucher immer  wieder zur Entscheidung, im Raum zeitgenössischer Kunstpräsentation  zu bleiben oder kurze Ausflüge in die historischen Bestände der  Museen zu unternehmen. In den KW haben wir uns demgegenüber  für ein mehr nach Innen gerichtetes, absorbierendes Erleben der  Kunst entschieden und die Neigung von Räumen zeitgenössischer  Kunst bekräftigt, sich von der unmittelbaren Umgebung abzusondern.

 

Es gibt daneben noch einige Parallelaussagen, zusätzliche Ausstellungsorte,  die wir „surplus venues“ genannt haben: das Crash Pad,  als ausgewiesener diskursiver Raum für Diskussion und Debatte, das  Buch Excursus, das visuelle Vorschläge der KünstlerInnen dieser Berlin  Biennale enthält, und die Plakatserie 9 Plus 1. Das Crash Pad ist eine  eigenständige Installation und befindet sich im Vorderhaus der KW.  Die anderen beiden sind sehr verschiedene Erzeugnisse der Druckerpresse  (dieser beinahe schon veralteten Maschine). Während  Excursus, ein „Bilderbuch“, dazu gedacht ist, dass man sich auf einer  privaten, intimen Ebene darauf einlässt, soll das andere Format –  das Plakat – öffentlich in Erscheinung treten und eine Gemeinschaft  stiftende Wirkung entfalten. Im Zusammenspiel mit den schon  genannten Ausstellungsorten stehen diese zusätzlichen für eine  andere Art und Weise, den Dialog über den Vorrang der bildlichen  Darstellung vor anderen Formen der Sinneserfahrung in Gang  zu bringen.

 

Eine der spannendsten selbst gestellten Aufgaben dieser  8. Berlin Biennale und ihres Teams hatte mit der Entscheidung zu tun,  eine umfangreiche und internationale Gruppe von KünstlerInnen  zur Teilnahme an der Ausstellung einzuladen. Nicht zuletzt, weil wir  bei diesen KünstlerInnen auch neue Werke in Auftrag gegeben haben, hat dieses Vorgehen sicher erheblichen Druck auf die Strukturen der  Berlin Biennale ausgeübt. Es war aber ein entscheidender Bestandteil  unseres Prozesses. Indem die Werke auf die Gegebenheiten reagierten,  haben sie auch zur Entwicklung der Ausstellung und zur Formulierung  ihrer Themen beigetragen. Beispielsweise entstanden mehrere Werke  aus der unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Museen Dahlem  und mit der kolonialen und imperialen Logik, die sie als Sammlung  und Zurschaustellung von Artefakten aus anderen Kulturen verkörpern.  Weitere Arbeiten in der Ausstellung haben mit dem Regiment der stillen  Betrachtung zu tun, das sich in den Darbietungen zeitgenössischer  Museen behauptet, indem es den Anschein der Dinge betont und eine  westliche Art und Weise ästhetischer Wertschätzung privilegiert.  Dieser Argumentationslinie folgend, setzen sich andere Werke direkt  mit den Mechanismen des Bildes, seiner Erzeugung und seinen  unzähligen Funktionen auseinander. Was die Wahl der Medien angeht,  sind in der Ausstellung die Zeichnung und andere von der Zeichnung  abgeleitete Arbeitsweisen auffällig präsent, was nach meiner Ansicht  den propositionalen Charakter des Kunstwerks betont und demgemäß  die BetrachterInnen dazu auffordert, sich mit den Werken als Behauptungen  von bedingtem Geltungsanspruch zu befassen – bedingt  insofern, als zeitgenössische Kunst zwei simultane, doch aporetische  Aufgaben erfüllt, wenn sie einerseits die Wirklichkeit erforscht und  andererseits kritisch auf Distanz zu den Mechanismen ihrer Darstellung  geht. Auch Klang und Komposition werden in der Ausstellung  stark betont. Einmal abgesehen davon, wie einige der gezeigten  Werke klangliche Mittel nutzen, kann man das vielleicht auch als eine  Geste verstehen, die die Dominanz des Bildes in der zeitgenössischen  Kultur ein wenig mindert.

 

Dieser Kurzführer hat zwei Hauptteile. Der erste enthält Beiträge  von den Mitgliedern des Artistic Team – Tarek Atoui, Natasha Ginwala,  Catalina Lozano, Mariana Muguía, Olaf Nicolai und Danh Vo. Auf Vorgaben,  dass diese Stellungnahmen ein allgemeines Thema behandeln  oder eine methodologische oder konzeptionelle Einheit bilden sollten,  haben wir verzichtet. Die Beiträge sind eher Inter ventionen, die einen  Eindruck von den persönlichen Neigungen der Autorinnen und Autoren  vermitteln und zeigen sollen, von welchen Positionen ausgehend  wir bei diesem gemeinsamen Vorhaben unsere Interessen bestimmt haben. Für die LeserInnen wird dennoch deutlich werden, dass  Architektur und Bild („Architektur des Bildes“ und „Image-Architektur“  einerseits, das Bild als Funktion und Begleiterscheinung der Globalisierung  andererseits) wesentliche Themen der Debatte gewesen  sind. Der zweite Teil ist nach Ausstellungsorten gegliedert. Man findet  hier knappe Informationen zu jedem Ort und wird durch die rund 50  Projekte (darunter viele eigens entstandene Auftragsarbeiten) geleitet.  Ein Beitrag zu jeder/m ausstellenden KünstlerIn umfasst neben  Bildmaterial einen kurzen Text zu ihrer oder seiner Arbeitsweise allgemein  und zu den Werken für die 8. Berlin Biennale im Besonderen.

 

Der Text „Szondi/Eden“ des Künstlers und Artistic-Team-Mitglieds  Olaf Nicolai gibt eine direkte Antwort auf die Frage, wie sich unser  Interesse an Stadt und Bild in der Planung der 8. Berlin Biennale  niedergeschlagen hat. Nicolais fiktive Kurzgeschichte spielt in einem  Gebäude, das wir anfangs als möglichen Ausstellungsort in Betracht  gezogen hatten: ein leer stehendes Einkaufszentrum im östlichen Bezirk  Lichtenberg, das in bestem Zustand auf seinen Abriss wartet. Gemäß  dieser früheren Kartografie der 8. Berlin Biennale sollte die Stadt in  drei Sektoren aufgeteilt werden, von denen zwei – der Osten und der  Westen – in der Vergangenheit steckengeblieben waren und in einen  Gegensatz zur Mitte traten. Denn hier vermuteten wir das Epizentrum  eines (vom Architekten Philipp Oswalt schon 1998 beschrieben)  Vorhabens, das 19. mit dem 21. Jahrhundert zu verknüpfen und dabei  das 20. Jahrhundert zu verleugnen. Nicolais Erzählung richtet den  Blick auf die ornamentalen Details des Einkaufszentrums und auf die  von ihnen beschworenen Gespenster (vor allem den marxistischen  Philosophen und Literaturtheoretiker Georg Lukács), als stünden sie  in Reih und Glied an einer inzwischen verschwommenen Grenze zwischen  Kommunismus und Kapitalismus. Letzten Endes war es vielleicht  nicht nötig, die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung nach  Lichtenberg zu führen und an eine Sicht auf Ostberlin zu erinnern,  die heute fast gänzlich aus dem Blick gerückt ist, sich aber dennoch  in der Vorstellung festgesetzt hat.

 

Die Texte der Soziologin Mariana Munguía und der Kuratorin  Catalina Lozano stecken die Fundamente des Museums als eines Mittels  zur Konstruktion der Nation ab. Munguía erzählt in „Begrabene Bilder“,  ihrem Essay über die aztekische Steinskulptur Coatlicue und deren wiederholte Vergrabungen und Ausgrabungen, und wie erst ein neu  gegründetes mexikanisches Nationalmuseum den erforderlichen  Rahmen dafür bot, dass die eindringliche Macht dieser Skulptur (entgegen  den Lehren der Katholischen Kirche) ihre Wirkung ausüben und  Massen von indigenen MexikanerInnen anziehen durfte, während man  sich dieser Macht zuvor nur erwehren konnte, indem man die Skulptur  unter die Erde brachte. Das postrevolutionäre, „bürgerliche“ Museum  war mehr als ein Speicher für Dinge, die man den Händen der Kirche  und des Königs entrissen hatte. Das Museum ist keine Hervorbringung  des modernen Nationalstaats. Es steht aber insofern im Zentrum des  Nationalstaats, als es den Ort bezeichnet, an dem Nation und Kultur als  eine singuläre Einheit wahrgenommen werden können. Von einem zeitgenössischen  Standpunkt aus gesehen, in einer von allen nur erdenklichen  nationalen und ideologischen Museen saturierten Welt, spricht  Lozano in „Ein Begräbnis“ davon, wie nahezu unmöglich es ist, ein  machtvolles Bild zu erzeugen, mit dem sich vielleicht eine oppositionelle  Zusammenkunft generieren lässt. In ihrer Betrachtung einer ganz  anderen Ruine – eines Friedhofs außerhalb von Mexiko-Stadt – kommt  sie dennoch zu dem Schluss, dass es für die Kunst heute keine bessere  Funktion geben kann, als eben dies perspektivisch anzustreben.

 

In „Die Dahlem Sessions“ berichtet der Künstler Tarek Atoui von  seiner Entdeckung eines Schatzes historischer Instrumente im Depot  des Ethnologischen Museums in Dahlem. Mit der Absicht, aus diesen  Aufnahmen eine Art Klangarchiv entstehen zu lassen, bestand sein  Projekt für die 8. Berlin Biennale darin, virtuose MusikerInnen zur Aufführung  von Solostücken auf Instrumenten einzuladen, über die sie  so gut wie nichts wussten. Atoui sieht eine Entsprechung zwischen  diesem wachsenden Archiv und seiner eigenen Arbeit als Musiker  und Komponist. Er beschreibt die von ihm selbst entwickelten, modernen  elektronischen Instrumente, bei denen die Interpretin oder der  Interpret immer wieder neu lernen muss, sie zu spielen. In gewissem  Sinn eignen sich sowohl seine Arbeiten als auch die Instrumente in  der Museumssammlung dazu, die Entwicklung jeglichen Gefühls  meisterhafter Beherrschung zu verunmöglichen. Bei diesem Projekt  entsteht aus der Begegnung zwischen MusikerInnen und den ihnen  „fremden“ Gegenständen ein Archiv der Klänge, das gewissermaßen  eine verfehlte Begegnung bezeugt.

 

„Doppelleben“, der Beitrag der Kuratorin und Autorin Natasha  Ginwala, hat die Form eines Essays mit einem „Epilog“, der das im  Zuge ihrer Forschung gesammelte und in der Ausstellung gezeigte  Material erläutert. Sie beginnt mit einem frühen Motiv, das uns faszi -  niert hat, nämlich mit einigen Figuren der späten Aufklärung wie dem  Berliner Alexander von Humboldt, die es sich zur Aufgabe machten,  die Welt zu bereisen, Information über die Vielfalt ihrer natürlichen  Landschaften, ihrer Flora und Fauna, ihrer Sprachen und Kulturen  einzusammeln und diese Kenntnisse zurück nach Europa zu bringen.  Ginwalas Recherchen widmen sich einer spezifischen Kontinuität  zwischen den dialektischen Gestalten des Reisenden und des  Autors. Indem sie einige Bilder aus dieser Zeit analysiert, schlägt  sie zugleich vor, die Spuren solcher realer oder imaginärer Reisen  „stereoskopisch“ zu deuten.

 

Der Künstler Danh Vo schließlich trägt einen visuellen Essay  ohne Titel bei. Er zeigt Schnappschüsse von Kindern in T-Shirts mit  der Reproduktion eines Gemäldes von 1839, dessen unbekannter  vietnamesischer Maler die Folterung des französischen, in Tonkin  in Vietnam, zu Tode gequälten Missionars Jean-Charles Cornay  (1809–1837) festgehalten hat: eine Botschaft in Bildern nach dem  Prinzip der mise en abyme.

 

Das Museum und das Bild – nicht nur das Museum und die Kunst –  gehören in ihrer wechselseitigen Entwicklung als Instrumente der  Ideologie und, wenigstens im spätkapitalistischen Jahrhundert, auch  als Zeichen des privaten oder staatlichen Reichtums gemeinsam  zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Aura des Museums als  Ort, an dem das kulturelle und symbolische Kapital einer Gesellschaft  aufbewahrt ist oder künftig bewahrt werden kann, wird in so gut wie  jedem Bild beschworen; im Gegensatz dazu schließt das Museum  gerne alles, was es besitzt, in einem Raum der stillen Betrachtung  ein. Die Werke dieser Ausstellung sollen die Grenzen der Kunst als  ein Feld der Selbstreflexion erweitern. Im Rahmen einer solchen  Auseinandersetzung widerstehen Kunstwerke ihrer Vereinnahmung  und ihrer Nacherzählung in den Begriffen der Kunstgeschichte. Sie  sind hier vor allem Thesen gegen die heutigen gesellschaftlichen und  politischen Funktionen des Bildes als der dominanten Form der Repräsentation.  Indem diese 8. Berlin Biennale ihren Schwerpunkt auf den künstlerischen Prozess setzt, gibt sie dem dringenden Bedürfnis zeit -  genössischer künstlerischer Praktiken nach gleichzeitiger, vielleicht  aporetischer Erkundung der Wirklichkeit und der Mechanismen ihrer  Repräsentation den Vorrang. Politische Botmäßigkeit ist nicht Sinn  und Zweck der Kunst; ihr Streben geht dahin, ein Gegenbild zu schaffen,  das Wahrheit und Macht auseinanderhalten kann.

 

 

 

Crash Pad

Posted on: August 2nd, 2014 by admin
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Installationsdetail von Crash Pad, 2014, Courtesy Andreas Angelidakis und The Breeder, Athen/Monaco, Foto: Uwe Walter

Crash Pad

 

c/o KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

 

Ausstellungsort der 8. Berlin Biennale

 

 

KW Institute for Contemporary Art

Posted on: August 2nd, 2014 by admin
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KW Institute for Contemporary Art

 

Auguststraße 69, 10117 Berlin

 

Ausstellungsort der 8. Berlin Biennale

 

 

Mussen Dahlem – Staatliche Museen zu Berlin

Posted on: August 2nd, 2014 by admin
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Museen Dahlem – Staatliche Museen zu Berlin

 

Lansstraße 8, 14195 Berlin

 

Ausstellungsort der 8. Berlin Biennale

 

 

Haus am Waldsee

Posted on: August 2nd, 2014 by admin
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Haus am Waldsee

 

Argentinische Allee 30, 14163 Berlin

 

Ausstellungsort der 8. Berlin Biennale

 

 

Carla Zaccagnini

Posted on: Juli 31st, 2014 by admin
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Installationsdetail von Le Quintuor des Nègres, encore, 2014, Courtesy Carla Zaccagnini; Galeria Vermelho, São Paulo, Foto: Anders Sune Berg

Carla Zaccagnini

 

* 1973, lebt und arbeitet in Malmö, SE, und São Paulo, BR

 

Le Quintuor des Nègres, encore, 2014

Carla Zaccagnini in Zusammenarbeit mit Theodor Köhler, Ayara Hernández Holz & Felix Marchand

Verschiedene Ausgaben von

 

Paul und Virginie (c. 1882)

Paul and Virginia (c. 1882)

Paul et Virginie (1892)

Pablo y Virginia (1894)

Paulo e Virginia (1898)

Paul en Virginia (c. 1900)

 

Kohlestiftkopie von Johann Nepomuk Hummel’s Op. 41 Quintuor des Nègres (1809), „Collection Complete des oeuvres de Johann Nepomuk Hummel“, Farrenc: Paris, 1825

Tonaufnahme des Instrumental-Stückes Quintuor des Nègres, geschrieben von Theodor Köhler, auf historischen Musikinstrumenten gespielt vom Aulos-Streichquartett Berlin

Tonaufnahmen einer Tanzperformance choreografiert von Ayara Hernández Holz & Felix Marchand, aufgeführt von Felix Marchand im Haus am Waldsee, Berlin

Courtesy Carla Zaccagnini; Galeria Vermelho, São Paulo

 

 

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10. Berlin Biennale