10th Berlin Biennale for Contemporary Art 9.6.–9.9.2018

04.05.2008 | Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Der Kosmonaut der erotischen Zukunft: Eine kurze Geschichte der Levitation vom Heiligen Josef bis zu Juri Gagarin

Sonntag, 4. Mai 2008 / 20 Uhr

Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, S8/S41/S42/S85 Prenzlauer Allee, Tram 2 S-Prenzlauer Allee

 

Der Kosmonaut der erotischen Zukunft ist eine kulturhistorische Studie der Levitation, in der Philosophie, Religion, Literatur, Kunst, Wissenschaft, Anthropologie, Psychoanalyse und Popkultur zusammengeführt werden. Die Präsentation konzentriert sich auf zwei Schlüsselmomente der Geschichte der Levitation, die etwa 330 Jahre auseinanderliegen: die Flüge des Heiligen Josef von Cupertino, des bekanntesten aller schwebenden Heiligen (besonders gerühmt wegen seiner Fähigkeit, rückwärts zu fliegen), und Juri Gagarins epochemachende Reise in den Weltraum. Die nächtliche Flugbahn führt das Publikum von Avicennas Meditation zum »fliegenden Menschen« aus dem 11. Jahrhundert über Guillaume Apollinaires Lyrik und David Copperfields berühmte Bühnenillusionen bis hin zu der schwerelosen Sexszene am Ende von Moonraker mit Abstechern zu Bruce Naumans Studio und dem Maglev-Zug am Pudong International Airport. Dem Vortrag folgt eine kurze Reise durchs Weltall. Nur für Schwindelfreie. Aaron Schuster wurde 1974 in Bellevue, Washington (US) geboren. Er lebt und arbeitet in Brüssel (BE).

 

 

 

 

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