10th Berlin Biennale for Contemporary Art 9.6.–9.9.2018

23.04.2008 | Kaiserin-Friedrich-Hörsaal, Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin-Mitte

Was uns Roboter über die Menschen erzählen können

Mittwoch, 23. April 2008 / 20 Uhr

Kaiserin-Friedrich-Hörsaal, Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin-Mitte, U6 Zinnowitzer Straße, S3/S5/S7/S9 Hauptbahnhof

 

Roboter werden meistens erdacht und gebaut, um nützlich zu sein. Doch es gibt auch Robotiker, die keinen praktischen Zweck im Sinn haben. Sie benutzen Roboter wie wissenschaftliche Instrumente, um mehr über die Bewegungsabläufe und das Verhalten von Tieren zu erfahren oder darüber, wie Menschen denken können, Sprachen lernen oder die Wirklichkeit verstehen. In diesem Gespräch werden einige der eindrucksvollen Entdeckungen enthüllt, die in den letzten Jahren durch Experimente mit Tierartigen Robotern und Humanoiden gemacht wurden. Roboter revolutionieren unsere Vorstellung davon, wie unser Gehirn arbeitet, wie wir Körperbilder konstruieren und benutzen und wie sich Sprache und Bedeutung aus Sprachspielen entwickeln. Zwei weltweit anerkannte Spezialisten für Künstliche Intelligenz sprechen über Roboter und über alles, was uns diese über die Lebenden verraten. Holk Cruse ist Professor am Fachbereich Biologische Kybernetik der Fakultät für Biologie an der Universität Bielefeld. Luc Steels ist Professor für Computerwissenschaften an der Freien Universität Brüssel.

 

 

 

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